Windows 7-Kompatibilitätsmodus

Der XP-Mode ist laut Microsoft hauptsächlich für Geschäftskunden gedacht, damit diese auch ältere Anwendungen noch unter Windows 7 ohne großen Aufwand nutzen können.

 

Der Kompatibilitätsmodus unter Windows 7 richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen, die Windows 7 Professional oder höher einsetzen wollen, aber noch über alte Applikationen verfügen, die möglicherweise nicht unter Windows 7 laufen. Für alte Windows-Spiele ist die virtuelle Umgebung hingegen ungeeignet.

 

Der XP-Mode selbst ist unter Windows 7 eigentlich nichts anderes als die Virtualisierungssoftware Virtual PC mit Windows XP SP3 vorinstalliert, wobei der XP-Mode aus den beiden Komponenten "Windows Virtual PC" sowie "Windows XP-Mode" besteht.

Vorteil der Aktion: Mit dem XP-Mode sollen Treiberprobleme Vergangenheit und ein Neukauf von an Windows 7 angepasster Software nicht mehr notwendig sein.

 

Aber auch beim XP-Mode gibt es einige Punkte zu beachten, denn

 

Übersichtslisten welche CPUs den XP-Mode unterstützen gibt es z.B. hier:

 

 

XP-Modus offiziell fertiggestellt

Gleichzeitig mit der Markteinführung von Windows 7 am 22.Oktober 2009 stand auch der XP-Modus im Download-Center von Microsoft zur Verfügung.

 

Der XP-Modus für Windows 7 stellt im Prinzip einen virtuellen PC dar, auf dem Windows XP mit dem aktuellen Service Pack 3 ausgeführt wird.

 

Da es sich beim XP-Modus um eine so genannte Profi-Funktion handelt, die nur für Programme vorgesehen ist, die ausschließlich für die Nutzung unter Windows XP entwickelt wurden und für die kein Update auf Windows Vista oder Windows 7 verfügbar ist, wird der XP-Modus nur von Windows 7 Professional, Windows 7 Ultimate sowie Windows 7 Enterprise unterstützt.

Anwender, die Windows 7 Home Premium einsetzen und dennoch Programme ausführen möchten, die lediglich unter Windows XP funktionieren, schauen also bezüglich des XP-Modus erst einmal in die die Röhre. Microsoft weist aber ausdrücklich darauf hin, dass der XP-Modus von Windows 7 quasi als letzter Anker dient, da Windows 7 noch weitere Kompatibilitäts-Modi besitzt, die das Ausführen älterer Anwendungen unter dem neuen Betriebssystem ermöglichen sollen. Erst wenn alle Stricke reißen, sollte der XP-Modus zum Einsatz kommen.

 

Microsoft stellt unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=156891 für den XP-Mode ein Demonstrationsvideo bereit.

XP-Mode laden: www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx

 

 

Windows XP-Mode downloaden

Über www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx lassen sich die beiden Komponenten Windows Virtual PC (5,9 MByte) als auch Windows XP-Mode (455 MByte) herunterladen, wobei zu beachten wäre, dass sich sowohl Windows Virtual PC als auch Windows XP-Mode noch in der Betaphase befinden und von Microsoft nicht supportet werden.

 

 

Ist der XP-Mode für Windows 7 dann heruntergeladen, installiert und konfiguriert, braucht nur noch die unter Windows XP laufende Software installiert werden.

Da der XP-Mode auf einer Virtuellen Maschine basiert, muss die Software unter Windows XP installieren werden, was aber allein nicht ausreicht. Deshalb hier noch einmal Schritt für Schritt, wie man eine Software für Windows XP unter Windows 7 überhaupt integriert, wobei für die anstehende Installation der Software über den Windows XP-Mode erst einmal alle Laufwerke verwendet werden können, da neben Festplatten auch CD-/DVD-Laufwerke sowie USB-Sticks automatisch eingebunden sind. Weiterhin ist natürlich auch das Herunterladen einer neuen aktuellen Version einer Software aus dem Internet möglich.

 

Um eine XP-Software unter Windows 7 zu installieren geht man dann folgendermaßen vor:

 

Ist der XP-Mode heruntergefahren, so findet man unter Windows 7 einen entsprechenden Eintrag im Windows-Menü.

Der Eintrag selbst ist zu finden unter [Start] [Alle Programme] [Windows Virtual PC] [Windows XP-Mode] [Anwendungen] (hier findet sich jetzt ein Ordner [pdf24]).

Mit einem Doppelklick auf pdf24-creator (Windows XP-Mode) wird die Anwendung dann auch schon unter Windows 7 geöffnet.

 

Bitte beachten:

 

Übrigens: Ist der Download und die Installation abgeschlossen, so sieht man von dem XP-Mode nach der Installation erst einmal nichts. Man findet die Programme aus der virtuellen XP-Instanz direkt im Windows 7-Startmenü als einzelne Einträge. Wenn man von hier z.B. den Internet Explorer 6 im XP-Mode startet, so öffnet sich die Anwendung genauso, als wenn sie lokal installiert wäre: Man kann das Fenster in der Größe frei verändern und auf dem Desktop verschieben. Der XP-Mode bietet sogar eine Integration in den System Tray. Wenn man also ein Chatprogramm aus der XP-Virtual Machine startet, so minimiert sich das auch in Windows 7 in den System Tray.

 

 

Virtualisierungsfunktion aktueller PC-Prozessoren

Der XP-Modus muss explizit nachinstalliert werden. Microsoft bietet dem Anwender dazu eine Reihe von Downloads an, die auf die verschiedenen Betriebssystemversionen zugeschnitten sind.

 

Doch der Haken an der Sache ist, dass dieses Feature nur mit modernen Mehrkern-Prozessoren genutzt werden kann. Mit einem Pentium 4 oder einem Netbook bleibt einem der Spaß am XP-Mode somit also schon einmal verwehrt, denn Voraussetzung für den XP-Mode ist die Virtualisierungsfunktion aktueller PC-Prozessoren.

Bei Intel nennt sich das Intel Virtualization Technology (Intel VT), bei AMD kurz AMD-V, und ohne einen solchen Prozessor (und natürlich auch ohne das entsprechende Mainboard, welches diese Funktionen auch noch unterstützt), kann der XP-Mode nicht genutzt werden.

Bevor man sich also entschließt, den XP-Mode zu nutzen, sollte man sich vorab mit den entsprechenden Tools für

 

Sollte man hardwaremäßig dann doch entsprechend ausgestattet sein, steht dem XP-Mode eigentlich nichts mehr im Wege, und zunächst benötigt man dazu erstmal die aktuelle "Windows Virtual PC Betaversion", die einem auf www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=65e1c5eb-df9b-415f-b2d6-27f6ef5dceb9&DisplayLang=de in der 32- und 64-Bit-Variante zum Download angeboten wird.

Anschließend benötigt man die "Windows XP-Mode-Version", die ebenfalls als 32- und 64-Bit-Variante auf www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=0e8fa9b3-c236-4b77-be26-173f032f5159&DisplayLang=de zum Download bereit steht.

 

Nachdem diese beiden Downloads heruntergeladen und installiert sind, muss in der virtuellen Maschine von Windows XP auf www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=943B6AC7-87F2-45DF-A516-21321D559AC3&displaylang=de der dort erhältliche Patch installiert werden.

Diesen Patch gibt es auf www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=db29eb2b-f095-4172-8e83-9c5623045d4e&DisplayLang=de auch für die Gastinstallation von Windows Vista. Allerdings liefert Microsoft dazu kein passendes Image mit.

 

Tipp!

Wer nicht über einen Prozessor mit Virtualisierungsfunktion verfügt, der kann das lizenzierte und von Microsoft bereitgestellte

Wichtig zu wissen: Hier sollte zuvor nicht die oben angebotene "Windows Virtual PC Betaversion" installiert worden sein. Hat man diese Version fälschlicherweise doch schon installiert, so sollte diese vor der Installation von Virtual PC 2007 über die [Systemsteuerung] [Programme] [Installierte Updates] noch schnell deinstalliert werden. Ansonsten quittiert die Installation von Virtual PC mit einer Fehlermeldung.

 

Bei der Installation des Windows XP-Modes wird die vhd-Datei mit dem XP-Image standardmäßig in das Programmverzeichnis im Ordner "Virtual Windows XP" installiert. Für die Nutzung mit Virtual PC 2007 sollte man die Dateien von dort in einen Ordner in den eigenen Dateien verschieben, da die beschränkenden Zugriffsrechte im Programme-Ordner ein Arbeiten mit dem Image verhindern. Bei der Einrichtung eines neuen Computers in Virtual PC gibt man für die virtuelle Festplatte sinnigerweise einfach jenen Pfad an, in den das Image verschoben wurde.

 

 

XP-Mode unter Windows 7 installieren

Um Windows 7 konkurrenzfähig zu halten, musste der Kern des Betriebssystems neu programmiert werden, doch das hatte wiederum Programm-Inkompatibilität zur Folge: Programme die unter Windows XP ohne Probleme laufen, waren auch schon unter Windows Vista nicht lauffähig. Und um hier die Kosten eines Updates oder den Neukauf des Programms zu vermeiden, stieg man oft nicht auf das neue Betriebssystem, in diesem Fall also Vista um. Dieses Argument fällt nun zumindest unter Windows 7 durch den erhältlichen XP-Mode weg.

 

Der XP-Mode ist unter Windows 7 nichts anderes als die Virtualisierungssoftware Virtual PC mit Windows XP SP3 vorinstalliert, wobei der XP-Mode aus den beiden Komponenten "Windows Virtual PC" sowie "Windows XP-Mode" besteht.

 

Mit dem XP-Mode sind unter Windows 7 etwaige Treiberprobleme also Vergangenheit und ein Neukauf von an Windows 7 angepasster Software ist auch nicht mehr notwendig, sofern der alte Rechner überhaupt Windows 7 nutzen kann; das steht aber auf einem anderen Blatt.

 

Trotzdem gibt es beim XP-Mode noch einige Punkte zu beachten, denn

 

Übersichtslisten welche CPUs den XP-Mode unterstützen gibt es hier:

 

Windows XP-Mode downloaden

Ist letztendlich abgeklärt, ob der Rechner überhaupt in der Lage ist, mit Windows 7 umzugehen, geht es erst einmal an das Downloaden des Windows XP-Modes: Über www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx lassen sich die beiden Komponenten Windows Virtual PC (5,9 MByte) als auch Windows XP-Mode (455 MByte) herunterladen.

 

Ist dies geschehen, gilt es, denn Windows XP-Mode zu installieren, was folgendermaßen funktioniert:

 

XP-Mode Anmeldeinformation

Der XP-Mode wird nun vorbereitet indem die XP-Mode-Benutzerdaten geladen werden, und schon steht einem unter Windows 7 ein vollständiges Windows XP zur Verfügung.

 

 

XP-Mode-Image auf anderen Betriebssystemen

Hinweis:

Nachdem das XP-Mode-Image einmal unter Windows 7 installiert und dadurch extrahiert wurde, lässt es sich auch auf andere Betriebssysteme kopieren und dort ebenfalls unter "Virtual PC" nutzen.

Allerdings verlangt Microsoft in den zugehörigen Lizenzbestimmungen ausdrücklich nach einer Nutzung nur unter Windows 7.

 

Kurze Frage: Läuft der XP-Modus unter Win7-64-Bit im 32Bit Modus oder ist das auch ein 64-Bit-XP???

Noch kürzere Antwort: Der XP-Modus ist eine 32-Bit Virtuelle Maschine.

 


       Bitte beachten:

Der Ihnen hier vorliegende Windows 7-Guide ist lediglich kleiner Bestandteil des neuen Computerguides 2010, der Mitte Dezember 2009 verfügbar sein wird.

 

       Und wer den Computerguide nicht kennt und neugierig geworden ist:

Der Computerguide ist eine der umfangreichsten deutschsprachigen Enzyklopädien rund um das breite Spektrum der Computertechnologie, denn er beinhaltet neben einem der umfangreichsten Lexika über den Computer auch eine riesige Fehlermeldungsdatenbank mit leicht nachvollziehbaren Problem-Lösungen, eine noch umfangreichere Datenbank mit Tipps & Tricks zu Fragen rund um das weite Spektrum des Rechners und informiert auch noch über Fragen des Computerrechts (für die Abmahner >> natürlich keine Rechtsberatung), informiert weiterhin über Viren, Würmer und Trojaner mit Hinweisen zur Problembeseitigung und, und, und.

 

Der Computerguide ist käuflich nicht erwerbbar sondern eine freiwillige Beigabe beim Clubbeitritt im Computerverein "it´s Computermagic e.V.".

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Der Ihnen hier vorliegende Windows 7-Guide ist Freeware und darf unverändert weiter gegeben werden!