Windows 7-Upgrade von Windows Vista
Windows 7, Versionen im Überblick
Windows 7, Versionen und Funktionsunterschiede
Die monatelange Diskussionen um die zunächst geplante und inzwischen beerdigte Idee, Windows 7 aufgrund der EU-Vorwürfe in Europa ohne einen Browser auszuliefern, ließ lange die Frage nach den möglichen Upgrade-Szenarien offen. Als eines der größten Handicaps wäre in Windows 7 sicher der fehlende Browser gewesen, denn im Ernstfall stünde gerade der unbedarfte Anwender erstmal mit einem frisch installierten Windows 7 da, ohne die Möglichkeit, im Internet zu browsen.
Inzwischen steht nun fest, dass sich das Browserproblem gelöst wurde, indem man bei der Installation unter einigen Browsern wählen kann.
Aber welche Upgrademöglichkeiten des neuen Betriebssystems gibt es eigentlich?
Windows Vista sowie Windows XP berechtigen zum Einsatz der Windows 7-Upgradeversion, wobei aber nur Windows Vista ab SP1 installationstechnisch auf Windows 7 aktualisiert werden kann, solange man die gleiche Betriebssystemarchitektur (32-bit oder 64-bit) einsetzt. Unter Windows XP ist ein Upgrade gar nicht möglich, denn hier wird eine neue Installation des Windows 7-Betriebssystems vorausgesetzt.
Um ein Upgrade von Windows 7-Home Premium auf Windows 7-Professional durchzuführen benötigt man übrigens nicht einmal eine neue Windows 7-Professional DVD sondern nur einen gültigen Upgrade-Schlüssel, da die benötigten Daten schon alle auf dem Gerät installiert sind.
Man kann durch Eingabe eines gültigen Upgrade-Schlüssels also ganz einfach auf die höhere Version upgraden.
Internetadresse: http://blogs.technet.com/sieben/archive/2009/08/15/windows-7-upgrade-teil-1.aspx
Hier eine kleine Übersicht:
Custom Install
Die Installation erfolgt hier als neues Betriebssystem ohne Übernahme früherer Daten oder Programme. Man benötigt auf jeden Fall alle Treiber für die im Rechner verwendete Hardware, sofern Windows 7 diese nicht out-of-the-box unterstützt und sich die benötigten Treiber auch nicht über das Windows Update für diese Geräte finden lassen.
Der Windows 7 Upgrade Advisor (www.microsoft.com/windows/windows-7/get/upgrade-advisor.aspx) hilft einem hier vor der Installation weiter.
Während Daten mit Windows Easy Transfer (http://blogs.technet.com/sieben/archive/2009/04/28/windows-easy-transfer.aspx) migriert werden können, sind alle zuvor installierten Programme neu aufzuspielen. Auf diese Weise bekommt man zumindest mal ein sauberes System ohne frühere Altlasten.
Übrigens wir die vorherige Installation, solange man die Festplatte während des Windows 7 Setups nicht komplett rePartitioniert oder formatiert hat, in den Ordner Windows.old verschoben. Hieraus kann man später auch noch Daten herauskopieren, die man bei der Migration vielleicht übersehen hatte. Endgültig löschen lassen sich diese Ordner später am einfachsten mit dem in Windows 7 mitgelieferten Programm "Datenträgerbereinigung".
In-Place Upgrade
Hierbei muß der Start des Windows 7 Setups aus einer laufenden Windows Vista-Installation (mit SP1 oder höher) heraus erfolgen. Während des Upgrades werden dann alle installierten Programme sowie die vorhandenen Daten 1:1 übernommen. Dieses sogenannte "In-Place-Upgrade" beinhaltet also die Übernahme aller Daten, Programme und Einstellungen unter Windows Vista (Sp1 oder Sp2) bei gleicher Betriebssystemarchitektur (32- bzw. 64-Bit). Ein Upgrade auf eine höherwertige Windows 7-Version ist möglich.
Folgendes ist bei einem In-Place Upgrade zu beachten:
Ein In-Place Upgrade auf eine Windows 7-Version geht nur von Windows Vista SP1 oder SP2.
Ein In-Place Upgrade auf eine Windows 7-Version funktioniert nur auf der gleichen Betriebssystemarchitektur.
Ein In-Place Upgrade mit einem Sprachwechsel (z.B. von Windows Vista Business Englisch auf Windows 7 Professional deutsch) ist nicht supported.
Ein In-Place Upgrade geht nur auf eine gleichwertige oder höhere Windows 7-Version.
Die komplette Upgrade-Matrix für Windows 7 hat Technologieberater Daniel Melanchthon in seinem Blog (http://blogs.technet.com/dmelanchthon/archive/2009/08/17/windows-7-upgrade-teil-2.aspx) übersichtlich in grafischer Form zusammengefasst.
Sehr lesenswert in diesem Zusammenhang ist auch Step-by-Step:
Windows 7 Upgrade and Migration in Microsoft TechNet unter http://technet.microsoft.com/de-de/library/dd446674(WS.10).aspx
Windows 7-Upgrade von Windows Vista kann über 20 Stunden dauern
Ein Upgrade von Windows Vista auf Windows 7 kann u.U. weit über 20 Stunden dauern, sofern sich entsprechend viele Daten auf dem System befinden sollten. Hersteller Microsoft hat hier entsprechende Testergebnisse veröffentlicht, doch da die Beispielkonfigurationen praxisfern sind, könnte die Upgradedauer im realen Leben noch viel länger ausfallen.
Microsoft stellte über das Windows Update übrigens eine gewaltige Reihe von Treibern zur Verfügung, so dass Windows 7 schon zu Anfang der Auslieferung bis zu 2.2 Millionen Geräte unterstützte.
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Der Ihnen hier vorliegende Windows 7-Guide ist lediglich kleiner Bestandteil des neuen Computerguides 2010, der Mitte Dezember 2009 verfügbar sein wird.
Und wer den Computerguide nicht kennt und neugierig geworden ist:
Der Computerguide ist eine der umfangreichsten deutschsprachigen Enzyklopädien rund um das breite Spektrum der Computertechnologie, denn er beinhaltet neben einem der umfangreichsten Lexika über den Computer auch eine riesige Fehlermeldungsdatenbank mit leicht nachvollziehbaren Problem-Lösungen, eine noch umfangreichere Datenbank mit Tipps & Tricks zu Fragen rund um das weite Spektrum des Rechners und informiert auch noch über Fragen des Computerrechts (für die Abmahner >> natürlich keine Rechtsberatung), informiert weiterhin über Viren, Würmer und Trojaner mit Hinweisen zur Problembeseitigung und, und, und.
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